Im Kirchenvorstand kam es 2023 immer wieder zu Diskussionen, ob der Vorplatz nicht verschönert werden könnte. Außerdem sei das Geländer durchgerostet. Sinnesgemäß hieß es da: „Wir haben eine so schöne Kirche, aber dann diesen Vorplatz.“ Daher wurde 2023 für ein Freiwilliges Kirchgeld geworben, was diesen Zustand ändern sollte. Denn für ein solches Projekt reichten die Kirchensteuern nicht aus.
Wie kann sich die Kirche das leisten?
Natürlich hat das Spendenaufkommen allein dafür nicht gereicht. Es war eine wichtige und notwendige Stütze. Ohne die Spenden hätten wir niemals weiterdenken können. Es sind Anträge bei Fördermittelgebern gestellt worden. Der Kirchenkreis Grafschaft Diepholz gab Geld und wir hatten eigene Rücklagen. Der größte Fördermittelgeber war die Leader-Region Diepholzer Land. Leader ist ein methodischer Ansatz. Die Europäische Union will über Leader Geld verteilen, um ländliche Gebiete zu fördern. Ein solches Gebiet ist das Diepholzer Land. Es wird weiterverteilt an lokale Gruppen, wie zum Beispiel die Kirche.
Wer wirkte mit?
Beschlossen hat es der Kirchenvorstand 2023 und über die konkreten Umsetzungbeschlüsse stimmte der Kirchenvorstand ab, der seit 2024 im Amt ist. Es sorgten unsere Regionalleiterin Susanne Lübker (Kirchenamt) und der gegründete Arbeitsausschuss für die Umsetzung. Besonders sind wir Ulrich Becker dankbar, der als Architekt das Projekt ehrenamtlich entwarf, begleitete und bei der Präsentation vertrat.